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Ein Weg zur Deutung des Flussnamens ‚Trisanna‘ Beitrag

Diether Schürr

Beiträge zur Namenforschung, Volume 54 (2019), Issue 3, Page 315 - 322

Abstract: The river-name ‚Trisanna‘ in North Tyrolia is linked via its oldest attestation ‚Truschäna‘ with the name of the ‚vallis Trusiana‘ (later Walgau) in Vorarlberg, both derived from *trusio-. This may be linked with the stems of some Venetic personal names: Tursan-, TVRST- / Trost- and TROS-, and all derived from Indo-European *ters-.



Vom ‚Piave‘ über ‚Toblach‘ nach ‚Axams‘ und ‚Tulfes‘: vier italische Namendeutungen Beitrag

Diether Schürr

Beiträge zur Namenforschung, Volume 52 (2017), Issue 2, Page 123 - 131

Für Piave wird eine Ableitung von italisch *plau- vorgeschlagen, für das Südtiroler Toblach zusammen mit (Val)dobbiadene im Veneto eine Ableitung von italisch *duplo-, für das Nordtiroler Axams eine Ableitung von italisch *aug-s-, wie sie für Osimo in den Marken bereits bereits vorgeschlagen wurde. Mit *tulv- und *telv- gebildete Ortsnamen, von Karnien bis Graubünden verbreitet, lassen sich zu venetisch Θulvis und lat. meditullium < *tolv- ‘Nussbaum’ stellen.


Etymologische Bemühungen um ‚Fritzens‘ (Nordtirol) Beitrag

Diether Schürr

Beiträge zur Namenforschung, Volume 49 (2014), Issue 2, Page 193 - 210

Die keltische Etymologie von ‚Fritzens‘ erklärt nicht den Umlaut und muss deshalb aufgegeben werden. Und es gibt in der Umgebung von Fritzens auch keine anderen Ortsnamen, die mit einiger Sicherheit keltischen Ursprungs sind. Das stimmt mit dem Fehlen archäologischer Funde, die für die Präsenz von Kelten sprechen würden, überein. ‚Fritzens‘ könnte mit einem venetischen Personennamen *Frutikos erklärt werden, wenn die zweite Silbe wie in anderen Fällen synkopiert wurde, und es gibt weitere Ortsnamen in der Umgebung von Fritzens mit einem möglicherweise venetischen *f-: Volders, Vomp, Finsing und Fügen, das wahrscheinlich mit dem Stammensnamen der Focunates verbunden werden kann, der zum Zeitpunkt der römischen Eroberung belegt ist. Die venetische Votivinschrift vom Demlfeld bezeugt nun Präsenz von Venetern, und ein Name venetischen Ursprungs könnte auch in der rätischen Inschrift vom Demlfeld vorkommen.


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